Motivationen


Sich täglich mit positiven Gedanken stärken - das ist meine Challange. Deshalb habe ich einige Sprüchekarten mit meinen Gedichten und Fotos zusammengestellt...

Diese Gedichte entstammen der Idee zur positiven Psychologie. Positive Psychologie ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben. Sie untersucht Fragestellungen wie die folgenden:

Was macht unser Leben lebenswert?
Was lässt Menschen "aufblühen"?
Wie gelingen positive Beziehungen?
Wie finden Menschen Lebensfreude und Sinn im Leben?

Mit den Anregungen aus der positiven Psychologie können Menschen ihre Stärken nutzen, um glücklich und erfolgreich zu sein, in guten Beziehungen zu leben und Lebensfreude und Sinn im Leben zu finden. Und das kann langfristig vor den Auswirkungen psychischer Erkrankungen schützen und in vielen kritischen Situationen helfen, den Alltag zu meistern.

Es funktioniert folgendermaßen: Wenn ich das Augenmerk, die Wahrnehmung auf positive Dinge lenke, mögen sie noch so klein sein - ein Lächeln, ein Moment, eine Geste, ein Geruch/Geschmack, ein Erfolg, ein Lied - verliert augenscheinlich Negatives seine Bedeutung. Meine Emotionsregulatoren agieren dementsprechend, wodurch eine Kettenreaktion in Gang gesetzt wird - Positives führt zu mehr Positivem. Die Wahrnehmung verändert sich. Ich schöpfe Energie daraus und kann mich besser meinen Problemen stellen. Kleine, kurze tägliche Übungen, die mit der Zeit in die Routine des Alltags fließen, helfen dabei die Wahrnehmung zu lenken.

Allerdings sollte diese Strategie nicht mit Ablenkung verwechselt werden! Wenn ich Positives künstlich herbeiführe, um negative Situationen zu überdecken, geht das schnell nach hinten los. Diese Situationen kommen garantiert zurück, meist mit ernsten Konsequenzen im Anhang.
Es geht in der positiven Psychologie ersteinmal nicht um das Schaffen positiver Situationen, sondern um das bewusste Wahrnehmen vorhandener positiver Momente und Ereignisse. Mit einer guten, schönen, angenehmen Erinnerung, mit daraus geschöpfter Energie an ein Problem zu gehen, macht es einfacher, damit fertig zu werden oder eine Lösung zu finden.
Das soll natürlich nicht bedeuten, dass ich mir keine positiven Momente schaffen darf, sie sollen aber nicht zur Ablenkung dienen. Solche Momente können, achtsam und bewusst geschaffen, zur Steigerung des Wohlbefindens dienen. Ein Bad, ein Spaziergang, der Kontakt zu einer vertrauten Person oder einfach nur ausgelassen sein, trägt bestimmt dazu bei, das es mir gut geht.

Manchmal mag es so sein, dass nichts mehr hilft, außer Ablenkung. Auch dies kann ich bewusst und achtsam tun, indem ich nicht aus den Augen verliere, warum ich diese Ablenkung benötige, und zu gegebener Zeit, gestärkt und motiviert, darauf zurück komme.

Wie auch immer... Jeder Mensch und jede Situation ist anders, und jeder geht anders damit um. Aber ich hoffe, euch ein wenig Hilfe und Unterstützung mit den Gedichten geben zu können...



McG

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